Klein.
Schlau.
Selten langweilig.
Wach, eigenständig, arbeitsfreudig. Mehr Hund, als seine Größe vermuten lässt.
Seit über 20 Jahren Russell-Info
Das Gedächtnis der Rasse.
Russell-Info ist über mehr als 20 Jahre gewachsen. Viele Menschen haben Wissen, Erfahrungen, Beobachtungen und Texte beigetragen und damit diese Seite mitgeprägt. Manche begleiten das Projekt bis heute, andere sind längst andere Wege gegangen. Manche sind nicht mehr da. Geblieben ist ihr Wissen und ihr Beitrag zur Rasse.
Wir sammeln, ordnen ein und halten fest, was für den Parson Russell Terrier wichtig ist. Wissen entwickelt sich weiter. Erfahrung gibt ihm Tiefe.
Wissen bleibt.
Erfahrung zählt.
Ein Parson hat keine Ahnung, dass er klein ist.
Ein Parson ist wach, neugierig und eigenständig. Er bekommt ziemlich genau mit, was um ihn herum passiert, und hält sich selten für unzuständig.
Er möchte dabei sein, mitdenken und etwas zu tun haben. Einfach nur mitlaufen und sich ansonsten aus den Dingen heraushalten, gehört eher nicht zu seinen besonderen Begabungen.
Mit einem Parson wird vieles nicht unbedingt einfacher. Häufig aber interessanter.
Klein ist nicht gleich unkompliziert.
Ein Parson ist klein genug, um überall mitzukommen. Das heißt noch lange nicht, dass er überall hineinpasst. Wer sich für die Rasse interessiert, sollte sich vorher ziemlich genau anschauen, was da eigentlich mit einzieht.
Er braucht Beschäftigung, klare Regeln und Menschen, die mit einem eigenständigen Hund umgehen können. Vieles ist unkompliziert, manches eben nicht.
Wer hier wen erzieht, ist nicht immer ganz eindeutig.
Ein Parson beobachtet genau. Wer wann aufsteht, wo etwas Essbares liegt, welche Regeln wirklich gelten und bei wem sich Nachfragen lohnt, hat er meistens schneller verstanden, als einem lieb ist.
Er braucht klare Grenzen, aber kein dauerndes Kommando. Viel wichtiger ist, dass Regeln nachvollziehbar sind und auch morgen noch gelten.
Das Zusammenleben funktioniert am besten, wenn man ihn ernst nimmt, ohne sich von ihm das Hausrecht erklären zu lassen.
Auch eine robuste Rasse braucht Aufmerksamkeit.
Ein Parson Russell Terrier gilt als robuste Rasse. Trotzdem gehören Pflege, Vorsorge und ein genauer Blick auf Gesundheit und Auffälligkeiten selbstverständlich dazu.
Beim Fell ist das Trimmen ein wichtiges Thema, über das erstaunlich häufig gestritten wird. Daneben geht es um gesundheitliche Untersuchungen, erbliche Erkrankungen, Ernährung, einzelne Auffälligkeiten und vieles, was man im Alltag wenigstens kennen sollte.
Je besser man seinen Hund kennt, desto eher merkt man, wenn etwas nicht stimmt.
Ein paar Themen, bei denen sich genaueres Hinsehen lohnt.
Was macht den idealen Familienhund aus?
Viele wünschen sich einen unkomplizierten, kinderlieben Hund, der sich gut in den Alltag einfügt. Aber kein Hund bringt das alles einfach fertig mit. Der Artikel schaut darauf, was einen Hund familientauglich macht, welche Rolle Erziehung, Auslastung und Erwartungen spielen – und was das speziell für einen Parson Russell Terrier bedeutet.
Der Artikel schaut etwas genauer hin: auf Erwartungen, Hundetypen und darauf, warum „familientauglich“ kein festes Etikett ist.
Zum Artikel →Kastration – ja oder nein?
Kastration wird oft erstaunlich grundsätzlich diskutiert. Dabei spielen Gesundheit, Verhalten, Alter, Geschlecht und die Lebenssituation des einzelnen Hundes eine große Rolle. Der Artikel verbindet Erfahrungen aus vielen Jahren mit medizinischen und verhaltensbezogenen Aspekten – und fragt vor allem danach, warum ein Hund überhaupt kastriert werden soll.
Mehr zur Kastration →Aujeszky: eine Gefahr, die bleibt
Deutschland gilt bei Hausschweinen als Aujeszky-frei. Für Wildschweine gilt das nicht. Ein persönlicher Bericht über zwei Parson Russell Terrier zeigt, warum dieses selten besprochene Risiko bis heute ernst genommen werden sollte.
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